Montag, 17. Dezember 2018

#clickbaittheology

Unter dem Hashtag #clickbaittheology ging in den letzten Tagen einiges über Twitter. Lanciert wurde die Spontanaktion von einer Schweizer Theologie-Studentin, die sich öffentlich fragte, ob das, was mit #clickbaitphilosophy seit einiger Zeit lief, auch mit Theologie möglich wäre.

Ihre eigenen ersten Tweets zum clickbaittheology-Hashtag waren noch eher scheu und nahmen keinen direkten Bezug zur Bibel. Doch bald kamen die ersten, die biblische Ereignisse in eine reisserische Schlagzeile verwandelten.

Für Bibelkenner kamen dabei etliche echt witzige Tweets zusammen, von denen ich hier gerne eine Auswahl zeige:


Samstag, 27. August 2016

Darum liess Gott ganze Völker vernichten

Wer die Bibel für bare Münze nimmt, muss auch die Dinge glauben, die eigentlich gar nicht ins Glaubensbild an einen barmherzigen, fürsorglichen und liebenden Gott passen. Dass im Auftrag des HERRN ganze Völker wie das der Kaananiter vernichtet werden sollten, muss deshalb irgendwie... erklärt werden.

Und wenn es darum geht, die Bibel als Buch Gottes zu rechtfertigen, werden Christen schon fast faszinierend kreativ und konstruieren Zusammenhänge und Abhängigkeiten, die wohl den besten Roman-Autoren nicht einfallen würden.

Ich empfehle übrigens, dieses Video auf YouTube anzuschauen und es dort auch zu kommentieren.

Freitag, 19. August 2016

Misha Anouk: Goodbye, Jehova!

Es gibt viele Ähnlichkeiten zwischen der Geschichte von Misha und meiner eigenen. Nur wurde Misha in eine Zeugen Jehovas-Familie geboren, während ich in einer freikirchlichen Familie aufwuchs. Der Auto dieses Sektenaussteiger-Buches hat deshalb alles viel extremer erlebt, sowohl was die Regeln, Verbote und Ansichten der Sekte betreffen, als auch die Art, wie er dagegen zu rebellieren begann.

Ich wusste bereits einiges über die Zeugen Jehovas (ZJ). Vieles, das ich über sie hörte, tat ich als übertriebene Gerüchte ab. Nun, Misha Anouk belehrte mich eines Besseren: Selbst die wildesten Geschichten, die ich über die ZJ hörte, scheinen wahr zu sein.

In schonungsloser Ehrlichkeit und Offenheit - auch was seine persönlichsten Gedanken, Empfindungen und Verhalten betrifft - schildert Misha Anouk sein Aufwachsen im behüteten Kreis der Sekte, seine Kämpfe und Krämpfe, seine ersten Zweifel, seinen schliesslichen Ausstieg und die schwierige Zeit, die dann erst kam.