Samstag, 29. September 2012

Die Weltreligionen

Religion ist ein schwammiger Begriff, der viel Spielraum für Interpretationen lässt. Jeder mag darunter etwas anderes verstehen, obschon eine allgemeine Meinung darüber besteht, was es in etwa sein mag. Gemäss Wikipedia gibt es fünf sogenannte Weltreligionen, wobei dies offenbar einfach die fünf sind, die vermutlich am meisten Anhänger aufweisen:
  • Christentum (ca. 2.1 Milliarden Anhänger)
  • Islam (ca. 1.3 Milliarden Anhänger)
  • Hinduismus (ca. 850 Millionen Anhänger)
  • Buddhismus (ca. 375 Millionen Anhänger)
  • Judentum (ca. 15 Millionen Anhänger)
Ich gestehe, dass ich von Hinduismus und Buddhismus wenig Ahnung habe. Zumindest vom Christentum, dem Islam und dem Judentum meine ich jedoch zu wissen, dass sie für sich in Anspruch nehmen, die eine richtige Religion zu sein. Ein Jude würde kaum je bestätigen, dass der Islam zum gleichen Heil führt. Ein Christ ist der Meinung, dass die Juden den Messias bereits einmal verpasst haben. Oder so ähnlich. 

Wenn aber nahezu alle Religionen der Meinung sind, die jeweils anderen wären nicht der Weg zum ewigen Heil, dann bedeutet das nichts anderes, als dass Milliarden von Menschen fälschlicherweise voller Überzeugung sind, auf dem richtigen Weg zu sein. Das kann an drehen und wenden, wie man will. Es geht nie auf. In jedem Fall würden Milliarden in die Röhre gucken. Und darin sind diejenigen, die was ganz anders (oder 'gar nichts') glauben, noch nicht einmal einkalkuliert. 

So lapidar das klingen mag, dies ist ziemlich wichtig. Es zeigt nämlich ziemlich eindeutig, dass durchaus Millionen oder gar Milliarden von Menschen einer Lehre folgen können, die für die Katz' ist. Hat der Islam Recht (was immerhin 1.3 Mia Menschen glauben), dann irren sich allein 2.1 Mia Christen. Oder umgekehrt. Und mindestens eine Gruppierung von beiden irrt sich doch. Oder?

1 Kommentar:

  1. Es irren beide. Was sage ich beide, alle irren sie.

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