Sonntag, 25. November 2012

Harter Job: Adam vergibt Tiernamen

Im 1. Mose lesen wir, dass Gott alle erschafften Tiere zu Adam brachte und ihn bat, ihnen Namen zu geben.
Und Jehova Gott bildete aus dem Erdboden alles Getier des Feldes und alles Gevögel des Himmels, und er brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde; und wie irgend der Mensch ein lebendiges Wesen nennen würde, so sollte sein Name sein.
Schon mal überlegt, was das bedeutet?

Laut Wikia gibt es grob gerechnet 1'476'930 Tierarten, wobei jährlich welche dazu kommen und etwas weniger aussterben.

Nehmen wir an, mit Tiere bringen, hinstellen, überlegen, vielleicht ein bisschen diskutieren, entscheiden und Tiere wieder wegbringen brauchte Adam 30 Sekunden pro Tierart, dann gibt das eine bemerkenswerte Rechnung:

1'476'930 x 30sec = 738'465 Minuten Arbeit.

Nehmen wir an, Adam hat das täglich vier Stunden vormittags und vier Stunden nachmittags gemacht (ganz schön eintönig, nicht?), bedeutet das: Adam war 1'538 Tage dran. Berücksichtigt man, dass der Sonntag Ruhetag war, entspricht das fast fünf Jahren Arbeit! Dann hat er aber wirklich von Montag bis Samstag nichts anderes gemacht.

Dabei hätte er sich den grössten Teil der Arbeit wohl sparen können, da die Namen offenbar nicht schlüssig überliefert wurden. Denn die Forscher entdecken jährlich ein paar Hundert neue Tierarten, für die sie erst mal einen Name erfinden müssen.

Ganz schöner Lehrlauf, Adam.

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