Mittwoch, 14. November 2012

Pfusch bei der Erschaffung des Menschen

Wenn wir die Schöpfung und damit die Erschaffung des Menschen genau anschauen, stellt sich schon die Frage: Hat Gott gepfuscht, als er Adam und seine Frau, die ersten Menschen, erschuf?

Mit der Scheiss-Idee, den beiden Typen ein Paradies zu bauen, das ganz bewusst und gewollt eine Falle enthält (den verbotenen Baum), hat Gott eigentlich den Grundstein gelegt für das Übel der Welt.

Einige mögen mich in Gedanken steinigen für diese Aussage, aber ist's nicht so?

Klar, wir Christen kommen mit der billigen Begründung von wegen freien Willen und so. Aber hey, mal im Ernst, ein allwissender Gott muss wohl gewusst haben, wohin das führt. Und es damit in vollem Bewusstsein der Folgen zugelassen haben.

Kommentare:

  1. "bewusst und gewollt eine Falle enthält (den verbotenen Baum)"


    Das wäre v.a. auch noch dermaßen hinterfotzig und gemein, da es ja der Baum der "Erkenntnis von Gut und Böse" ist:


    Die beiden Typen hatten -selbst mit Warnung (oder Verbot)- keine Chance, dieser Falle zu entgehen, denn sie hatten ja vorher keine Möglichkeit, ihr Tun als Gut oder Böse einzustufen (mangels Erkenntnis)!


    Analogie:
    Einem Kind, das noch kein (Un)rechtsbewußtsein besitzt oder entwickelt hat, kannst Du warnen u/o verbieten, was Du willst - es wird seinem Lustgefühl folgen - und zB auch die "verführerische" Süßigkeit am Nachbartisch schnappen. Und fürchterlich beleidigt sein, wenn es dafür "bestraft" wird. Im Fall der Bibel sogar mit dem Tod (was denn auch sonst?) ...

    LG

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  2. Danke für deinen Input. Du hast recht, die konnten gar nicht wissen, dass es böse ist und eine Strafe nach sich ziehen muss, wenn sie etwas tun, das sie nicht tun sollen.

    Tja, wenn man davon ausgeht, dass dies einfach eine alte Geschichte ist, die sich die Menschen ausdachten, um ihren Kindern die Entstehung der Menschheit zu erklären, dann hat man mit solchen Ungereimtheiten keine Sorgen. Die hat man nur, wenn man meint, es handle sich um Tatsachenberichte und die Bibel wäre unfehlbar.

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  3. Interessanter Ansatz!

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