Mittwoch, 30. Januar 2013

Neues Buch: Schwer zu glauben

Ein Senior aus Hamburg hat ein Buch geschrieben, das glatt in ein paar Jahren von mir hätte sein können. In "Schwer zu glauben! Gott, unser fiktives Leittier." provoziert er bewusst und gezielt dazu, die eigenen Glaubensmuster zu hinterfragen.

Laut Autorenprofil schätze ich mal, dass Herr Kröger ähnlich aufgewachsen ist, wie ich. Immer um Christen rum, von klein auf sozusagen auf Christ geimpft, aber immer mit leisen Zweifeln im Hinterkopf... Ja ja.

Das Buch muss ich haben.

Sonntag, 27. Januar 2013

Wünsch' dir was von Gott II

Nachdem der letzte Wunsch an Gott kläglich in die Hose ging, habe ich einen zweiten Versuch gewagt und die ProChrist-Beter nochmals um ein Gebet gebeten. Mein Wunsch an Gott ist diesmal inspiriert von verschiedenen Vorkomnissen im alten Testament, bei denen Männer einen klaren Beweis für Gott oder einen Auftrag Gottes wünschten. Es waren allemal Wünsche, deren Erfüllung keinesfalls zufällig sein konnte und deshalb ein klarer Wink Gottes sein mussten. So in die Richtung geht mein Wunsch:
Ich wünsche mir endlich einen eindeutigen Beweis für Gottes Existenz. Keinen emotionalen oder philosophischen, einen handfesten, der keinen anderen Schluss zu lässt, als dass da ein Gott ist.
An sich müsste man meinen, dass dies für einen allmächtigen Gott kein Problem darstellen sollte. Und mir ist auch kein Grund klar, weshalb er einen solchen Beweis nicht erbringen sollte. Aber eben, es wäre kein Wunsch, wenn er's schon getan hätte.

Hier die Antwort von Manfred, Beter im Auftrag von ProChrist:

Freitag, 25. Januar 2013

Fehlt dem Papst Gottvertrauen?


Ja, warum eigentlich muss sich der Papst mit zentimeterdickem Panzerglas schützen? Von sehr viel Gottvertrauen zeugt das nicht gerade.

Übersetzung: Weil nichts dein Vertrauen in Gott so gut zeigen kann wie zehn (?) Zentimeter dickes Panzerglas.

Montag, 21. Januar 2013

Das Resultat aus "Wünsch' dir was von Gott"

Beinahe wäre es untergegangen... Im Dezember letztes Jahr bin ich dem Aufruf der evangelikalen Vereinigung ProChrist nachgekommen und habe auf deren eigens eingerichteten Webseite einen Wunsch an Gott platziert. Laut Webseite würde dann einer von ca. 2'000 Mitarbeitern für eben diesen meinen Wunsch beten und mir ein paar persönliche Zeilen dazu zurück schreiben.

Ich habe mir damals von Gott die "endgültige Trennung von Staat und Kirche" gewünscht. Als Beter habe ich einen Typen Markus ausgewählt. Doch der musste offenbar passen und hat das Anliegen weiter gegeben. War ihm wohl ein zu heisses Eisen?!

Du hast am Montag ein Anliegen bei "Dein Wunsch an Gott" hinterlassen und Markus als Beter ausgewählt. Er hat mich gebeten, stellvertretend für ihn zu antworten. Das mache ich sehr gerne.
Und hier ist die Antwort von Markus' Stellvertreterin, Angela.

Sonntag, 20. Januar 2013

Sprüche

Religionskriege sind Konflikte zwischen erwachsenen Menschen,
bei denen es darum geht, wer den cooleren imaginären Freund hat.

Dienstag, 15. Januar 2013

Warum einige Gebete "erhört" werden.

Wenn zwei Bauern für das Wetter nächste Woche beten und sich der eine Regen, der andere eine trockene Woche 'wünscht', ist die Chance gross, dass zumindest einer der beiden eine Gebetserhörung erlebt. Das ist dann einer, der am nächsten Sonntag in der Kirche nach vorne geht und ein sogenanntes Zeugnis gibt, wie Gott sein Gebet erhörte. Die Gemeinde frohlockt: "Halleluja, gross ist der Herr, er erhört unsere Gebete."

Zwei Punkte werden dabei missachtet:

  1. Der andere Bauer hat für gegenteiliges Wetter gebetet. Warum wurde er nicht erhört? Das bedarf eigentlich einer Erklärung. Weil der zweite Bauer aber schweigt, erfährt die Gemeinde nur die erhörten Gebete.
  2. Es fehlt der Beweis dafür, dass ohne Gebet das Wetter anders geworden wäre. Dieser Beweis ist nicht zu erbringen. In unserem Beispiel wäre hingegen die Tatsache, dass jemand anders um etwas Gegenteiliges gebetet hat, wohl ein klarer Hinweis dafür, dass es eben Zufall bleibt und nichts mit den Gebeten zu tun hat. 
Natürlich ist das ein fiktives Beispiel, um zu veranschaulichen, warum man oftmals von Gebetserhörung spricht, dabei aber eigentlich einfach Glück gehabt hat. 

Skydaddy geht das Thema auch noch von einer spannenden Seite an. Sein Beitrag hat mir so gut gefallen, dass ich ihn hier in meinen eigenen Worten auch noch unterbrachte.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Geheilt durch den Tod

Zwei Missionare sollen einst für die Genesung eines Jungen im Dorf gebetet haben. Der Junge war schwerkrank und kämpfte gegen den Tod. Die Missionare beteten, flehten Gott an, er möge den Jungen gesund machen. Der Junge stirbt.

Nach einiger Zeit treffen sich die Missionare wieder und sprechen über diesen Vorfall. Der eine meint: "Wir müssen lernen, nach Gottes Willen zu beten, dann werden unsere Gebete erhört. Wie schaffen wir es, nach seinem Willen zu beten?"

Der andere Missionar antwortet: "Gott hat unsere Gebete erhört. Der Junge ist nicht mehr krank. Da, wo er jetzt ist, kann er auch nie mehr krank werden."

Diese Geschichte habe ich letzte Woche in einem Gottesdienst gehört. Und wenn sich so was höre, kann ich nur den Kopf schütteln.

Samstag, 5. Januar 2013

Bewegte Kirche

Wir fangen das neue Jahr mit einem Schmunzeln an. Man hört ja immer wieder, dass die Menschen immer weniger zur Kirche gehen. Also bleibt nur eines: Die Kirche muss zu den Menschen.

Leider ist mir nicht bekannt, wo und warum diese Kirche "verschoben" wurde. Deshalb kann ich euch auch keine ernsthaften Hintergrundinfos geben. Eigentlich schade, interessant wäre das sicher.