Mittwoch, 20. Februar 2013

Noachidische Gebote

Irgendwie machen es die Juden clever, zumindest was die Religion und Heilsgewissheit angeht. Während sie selbst ziemlich arg dran sind, sprich einen ganzen Haufen von Gesetzen und Geboten zu beachten haben, müssen nach ihrem Verständnis die Nicht-Juden lediglich eine handvoll Gebote einhalten um gerettet zu sein.

Die Noachidischen Gebote sind zudem noch fast alle so formuliert, dass sie in funktionierenden Gesellschaften mit einem Funken Ethik und Moral ohnehin verlangt werden:

  • Verbot von Mord 
  • Verbot von Diebstahl 
  • Verbot von Götzenanbetung 
  • Verbot von Unzucht 
  • Verbot der Brutalität gegen Tiere 
  • Verbot von Gotteslästerung 
  • Einführung von Gerichten als Ausdruck der Wahrung des Rechtsprinzips
Natürlich, über die Punkte betreffend Gotteslästerung bzw. Götzenanbetung müsste man noch vertieft diskutieren. Und ich bin mir sicher, dass das die Gelehrten des jüdischen Glaubens auch längst getan haben. Und die haben bestimmt auch schon geregelt, was unter "Brutalität gegen Tiere" fällt. Die Schächtung ist da bekanntlich nicht dabei. 

Worauf ich allerdings hinaus will: Nach Ansicht der Juden können nicht nur Juden errettet werden, sondern auch jeder Andersgläubige, der zumindest eben diese Noachidischen Gebote einhält. Somit haben die Juden nicht den bescheuerten Zwang, die ganze Welt zu ihrem Glauben bekehren zu müssen. 

Leider funktioniert das bei den Christen nicht. Denn hier kann ja auch denen vergeben werden, die gesündigt (gemordet, gestohlen, betrogen, ...) haben. Aber, und jetzt kommt eben das "Problem", man muss es ihnen sagen. Denn von alleine wissen die ja vielleicht nicht, dass "Jesus auch für ihre Sünden gestorben ist". Man ist also zur 'Mission' im weiteren Sinne gezwungen. 

Wie gesagt, die Juden machten das irgendwie cleverer. :-)

Quelle u.a.: Wikipedia


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