Sonntag, 10. März 2013

Sorry, ich nenn' sie Gaga-Verse

Nach dem die sehr märchenhaften Geschichten von der Schöpfung über Adam, Kain, Noah und der Babel-Turm hinter mir liegen, geht's mit dem Lesen etwas flotter voran. Denn mit der Geschichte von Abraham und seinen Nachfolger bis Josef ist es etwas speziell. Die Geschichten erinnern zwar da und dort stark an frei erfundene Heldengeschichten, könnten aber weitestgehend auch wahr sein.

Um hier etwas schlüssiger argumentieren oder entscheiden zu können, müsste man archäologische und bibelferne Geschichtsbücher konsultieren und tief in die Materie abtauchen. Dazu habe ich einerseits keine Lust, andererseits ist mir die Zeit dafür zu schade. So kann ich komme ich zum Schluss, dass die Geschichten vielleicht wahr sind was die rein irdischen Geschehnisse anbelangen, vielleicht nicht. Ich sehe da aber auch mehr Mythos für das Volk Israel als schlaue Weisheiten für nichtjüdische Religionen.

Was mir zwischen Babel und Josef lediglich aufgefallen ist, sind einige Verse, die auf jeweils eigene Art völlig seltsam anmuten, komplett fehl am Platz erscheinen oder bei mir nur Kopfschütteln produzieren. Ich will niemanden verletzen, aber selbst nach langen Überlegungen ist mir kein schlauerer Name eingefallen als 'Gaga-Verse'. So nenne ich sie nun, die Verse, die ich nicht nur nicht verstehe, sondern die darüber hinaus einfach irgendwie total plemplem sind.

Den ersten schauen wir uns morgen an.

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