Samstag, 31. August 2013

Der Gotteswahn (Richard Dawkins)

Der Biologe Richard Dawkins hat es sich scheinbar zur Lebensaufgabe gemacht, Leute zum Atheismus zu bekehren. Kaum einer, der in der heutigen Zeit Religion und den Glauben an einen Gott so stark kritisiert wie Dawkins. Obschon er noch einige andere Bücher geschrieben hat, ist 'Der Gotteswahn' das am kontroversesten diskutierte.

Mich brauchte er zwar nicht mehr zu bekehren, aber seine Argumentation fesselte mich dennoch. Mit vielen Zitaten und Beispielen erklärt er seine Gedanken und Schlüsse, erklärt, weshalb man Religion am besten verbieten würde.

Das Buch richtet sich ausdrücklich an kritisch denkende Gottesgläubige. Das Adjektiv denkend sollte allerdings betont werden. Denn einfache Kost ist 'Der Gotteswahn' beileibe nicht. Da gibt's für den weniger gebildeten wie mich schon da und dort einen Satz oder Abschnitt, den man mehrmals lesen muss. Und so einiges bleibt auch nach der Lektüre unverstanden, weil man es einfach... nicht versteht. Nicht, weil es zu abwegig ist, sondern weil es wohl an Bildung fehlt.

Im grossen Ganzen schafft es aber Dawkins, ein durchschnittlich gebildetes Publikum mit der Tendenz zur Neugierde anzusprechen. In meinen Augen ein tolles Buch.

'Der Gotteswahn' gibt's als Taschenbuch bei Thalia Schweiz oder Amazon.

Kommentare:

  1. Ich habe einen ähnlichen Werdegang wie du und finde dieses Buch auch toll.

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  2. Hallo 'Anonym'
    Danke für deinen Kommentar. Freut mich, jemanden zu treffen, dem es ähnlich erging. Leider halten sich die Kirchenabgänger, zumindest im evangelikalen Kreis, eher bedeckt. Dabei wär's spannend, die verschiedenen Geschichten zu lesen.

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  3. Leider ist es viel zu schwer solche Leute zu finden. Mich würde deine Geschichte übrigens sehr interessieren. Ich hoffe, es gibt nicht allzu viele Leute, die wegen sozialem Druck zu einem Doppelleben gezwungen werden.

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  4. Hi J. (bist du der gleiche, wie der Anonym?)
    Ich bin nicht zu einem Doppelleben gezwungen. Jedenfalls nicht von aussen. Wenn überhaupt, dann ist es einfach so, dass ich befürchte, den einen oder anderen guten Kontakt zu verlieren. Das würde ich bedauern. Aber letztlich lass' ich es darauf ankommen.

    Danke für dein Interesse an meiner Geschichte. Du wirst sie voraussichtlich hier mit der Zeit immer mehr zu lesen bekommen. Und deine?

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  5. Meine Geschichte ist ein seltsamer Prozess mit ungewisser Zukunft...

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  6. Hallo J.
    Mittlerweile ist ein Jahr vergangen, wie ich sehe.
    Wie ist deine Geschichte ausgegangen bzw. wie geht's dir aktuell?

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