Samstag, 10. August 2013

Völkermord auf Gottes Befehl

Es ist schon tragisch, wie viele Völker oder Teile davon schon im Namen der Religion ausgelöscht wurden. In der zivilisierten Welt schütteln wir immer wieder ungläubig den Kopf ab der Grausamkeit in anderen, zum Glück weit entfernten Ländern, die aus religiösem Eifern verübt wird. Es mangelt uns an jedem Funken Verständnis dafür, dass selbst in hohen islamischen Kreisen unverblümt die Auslöschung Israels gewünscht wird.

Die Christen stellen sich traditionsgemäss in der Regel hinter Israel. Schliesslich sind die Israeliten das auserwählte Volk Gottes. Jedenfalls dann, wenn man zufällig an die Bibel und nicht den Koran glaubt.

Als Christ sollte man sich allerdings nicht zu sehr darüber mockieren, wie gewaltbereit einzelne (zumeist religiös motivierte) Parteien anderen gegen über sind. Wenn ich in 2. Mose 17 lese, wie Gott angeblich mit Moses über die Amalekiter sprach, dann klingt das in keinster Weise besser als das oben erwähnte.

Danach sagte der Herr zu Mose: »Schreib zur Erinnerung auf, was heute geschehen ist, und präge Josua die Worte ein! Denn ich werde die Amalekiter völlig vernichten, niemand wird sich mehr an sie erinnern.«
2. Mose 17,14


Die völlige Vernichtung eines Volkes (das zufällig im für Israel bestimmten Gebiet lebte) muss wohl nach jedem Massstab als Völkermord bezeichnet werden. Im Namen des Hern. Halleluja. Amen.

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