Freitag, 6. September 2013

Angstmacherei

5Wirf dich nicht vor solchen Götterfiguren nieder, bring ihnen keine Opfer dar! Denn ich bin der Herr, dein Gott. Ich dulde keinen neben mir! Wer mich verachtet, den werde ich bestrafen. Sogar seine Kinder, Enkel und Urenkel werden die Folgen spüren! 6Doch denen, die mich lieben und sich an meine Gebote halten, bin ich gnädig. Über Tausende von Generationen werden auch ihre Nachkommen meine Liebe erfahren.
-2. Mose 20, 5-6

Fairplay wurde wahrlich nicht von Gott erfunden. Dass diejenigen, die ihm nicht die gewünschte Aufmerksamkeit erbringen, bestraft werden, mag verständlich sein.

Dass aber nicht nur er, sondern auch seine unbeteiligten Kinder bestraft werden, mutet schon seltsam an. Aber dabei bleibt es nicht: Auch die Enkel und sogar noch die Urenkel sollen darunter leiden, wenn jemand Gott verachtet.

Wenn man sich mal vor Augen führt, was man normalerweise in Sekunden überliest, dann sollten schon ein paar Runzeln auf der Stirn auftauchen. Da sollen aufgrund des Fehlverhaltens eines Einzelnen Menschen leiden, die zum Zeitpunkt des Fehlverhaltens möglicherweise noch nicht einmal leben.

Eine solche Aussage kann nur den Grund haben, den Gläubigen der damaligen Zeit Angst zu machen. Angst ist ein bewährtes Mittel, um (Leicht-)Gläubige zu beeinflussen. Mit der Theorie eines liebenden Gottes hat dies jedenfalls nichts zu tun.


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