Dienstag, 8. Oktober 2013

Neue Manipulations-Ideen von Willow Creek

Die amerikanische Willow Creek-Gemeinde ist eine der grössten Freikirchen weltweit mit Dimensionen, die wir uns kaum vorstellen können: Allein um 20'000 Menschen besuchen wöchentlich den Gottesdienst. Willow ist auch bekannt für zahlreiche veröffentlichte Bücher. Die Themen sind vielfältig: Jüngerschaft, Leiterschaft, Kinderarbeit und viele weitere theologische Themen. Willow ist die am schnellsten wachsende christliche Gemeinde. Kein Wunder, fahren viele europäische Christen voll auf Willow ab.

Nun kommt von da ein neues Signal. Die Kinderarbeit, sie muss überdacht werden. Man hat festgestellt, dass anscheinend ach von zehn Jugendlichen wieder vom Glauben weg kommen. Die Schlussfolgerung: Das Indoktrinationsprogramm ist nicht gut genug. So wird das zwar nicht ausgesprochen, für den wachen Aussenstehenden ist der Fall aber klar.

Dabei wäre die hohe Zahl der Absprünge ein klares Zeichen dafür, dass der christliche Glaube in Kombination mit den biblischen Geschichten zwar Kinder nach jahrelanger Indoktrination zu überzeugen vermag. Sobald die jungen Erwachsenen zu denken beginnen, und dazu werden sie im Laufe der schulischen Ausbildung angehalten, bröckelt das Konstrukt "Gott der Bibel" stetig, bis am Ende noch ein Haufen Steine übrig bleiben, die allerhand bedeuten können.

Religion im allgemeinen und das Christentum im Speziellen vermag nur Kinder zu überzeugen und Erwachsene, die es ihrem Verstand verbieten, zu viele Fragen zu stellen. Das Eine hat mit Naivität zu tun und ist unbewusst, die Kinder können nicht anders. Das Andere hat mit Dummheit zu tun und ist deshalb lächerlich. De facto lassen sich Dumme Dinge einfallen, mit denen sie Naive besser manipulieren können. Das ist schlicht nicht gutzuheissen.

Quelle: idea

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