Dienstag, 10. Dezember 2013

Ach, leck mich doch!

Gott erklärt Mose, wie der Altar im 'heiligen Zelt' (das er vorher mindestens ebenso ausführlich beschrieb) gebaut werden sollte. Ganz schön penibel, der liebe Gott, wie ich finde. Wozu braucht der das eigentlich? Konnte man denn früher nicht einfach mal die Hände falten und beten? Wozu das ganze Tamtam?

Ich als Moses hätte wohl nach der Hälfte der Forderungen gesagt: "Ach, leck mich doch!"

1»Lass einen Altar aus Akazienholz anfertigen; er soll quadratisch sein: zweieinhalb Meter lang und ebenso breit. Die Höhe beträgt eineinhalb Meter. 2An den vier oberen Ecken sollen Hörner hervorragen. Die Hörner dürfen nicht aufgesetzt, sondern müssen Teil der Seitenwände sein. Der ganze Altar soll mit Bronze überzogen werden. 3Auch die dazugehörigen Gefäße und Werkzeuge müssen aus Bronze sein: die Aschenkübel, Schaufeln, Fleischgabeln, Feuerbecken und Schalen zum Auffangen des Blutes. 4Lass einen Gitterrahmen aus Bronze anfertigen, und bring an den vier Ecken je einen Ring aus Bronze an. 5Der Gitterrahmen soll unter dem Altar befestigt werden können und ihn ringsum bis zur halben Höhe umschließen. 6Dazu müssen noch Akazienholzstangen angefertigt werden, die mit Bronze überzogen sind. 7Die Stangen sollen für den Transport durch die Ringe an beiden Seiten des Altars gesteckt werden. 8Der Altar soll ganz aus Holz sein, aber innen hohl. Die Handwerker müssen ihn genau so bauen, wie ich es dir hier auf dem Berg zeige.«
2. Mose 27, 1-7


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