Mittwoch, 12. März 2014

Uta Ranke-Heinemann: Nein und Amen

Durch und durch reformiert aufgewachsen, später zum Katholizismus konvertiert und heute (bzw. seit etlichen Jahren) demontiert sie das, worauf beide Kirchen (und viele mehr) ihre Basis gebaut haben. Kernpunkte der christlichen Lehre und biblischen Geschichte entlarvt sie nicht nur als Produkte der Fantasie, sondern liefert auch die Indizien und möglichen Motive dafür. Da machen sich das jahrzehntelange Studium der Theologie dann doch noch bezahlt. :-)

Der zuweilen recht bissige Humor tut das Übrige, um das Buch, mit dem sich Uta Ranke-Heinemann laut Untertitel vom traditionellen Christentum verabschiedet, zu einem absoluten Lesetipp zu machen. 

Natürlich kann man danach immer noch sagen, man glaube trotzdem weiterhin an die Bibel und daran, dass sie Gottes Wort ist. Aber es bleiben grosse Fragezeichen, mit denen man in diesem Fall leben muss. Interessant ist diesbezüglich, dass die meisten Fragezeichen verschwinden, wenn man akzeptiert, dass die Bibel das jüdische Sagenbuch ist und höchstens philosophische Wahrheiten enthält. Ähnlich den griechischen Mythen oder anderen Sagengeschichten. 

Ich werde ab sofort jedem Christen, mit dem ich ins Gespräch komme, dieses Buch empfehlen. Einem Freund habe ich es bereits ans Herz gelegt, sich das Buch mal reinzuziehen. 

Er müsse es mir auch gar nicht sagen, ob er es gelesen hätte. :-)

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