Donnerstag, 12. Februar 2015

Wenn David Gefangene macht...

...dann hatten die in der Regel nichts zu lachen. Oft machte er ja nicht mal welche, sondern tötete was sich ihm in den Weg stellte. Doch nach seinem fragwürdigen Aufstieg zum König über Israel kriegte er gegen Philister und Moabiter. Und 2. Samuel 8, 2 berichtet, wie er mit seinen Gefangenen verfuhr.

Die Gefangenen mussten sich alle nebeneinander auf den Boden legen. Dann ging David mit einer Messschnur an der Reihe entlang. Er maß jeweils zwei Schnurlängen ab, und alle, die innerhalb dieses Bereiches lagen, wurden hingerichtet. Dann maß er jeweils eine Schnurlänge ab, und diese Gefangenen durften am Leben bleiben.

Glücklich, wer eher klein war.

Heute würde wohl alle Welt, und allen voran die Kirche, ein solches abscheuliches, brutales Verhalten aufs Schärfste verurteilen. Zu Zeiten Davids schien das ok zu sein. Und wenn man das Einverständnis der damaligen Bevölkerung noch halbwegs verstehen kann, so wundert es mich doch, dass scheinbar auch der Liebe Gott im Himmel damit keine Probleme hatte. Einwände sind jedenfalls keine vermerkt.

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