Donnerstag, 16. April 2015

Nochmals kurz Hiob

Ich habe mir gerade nochmals ein bisschen Gedanken gemacht zum gestrigen Beitrag über Hiob. Und dabei fragte ich mich: Wie doof ist das eigentlich?

Die Geschichte Hiobs will uns weismachen, dass der, der auf Gott vertraut, alles mehrfach zurück erhält. Das mag ja hinhauen, wenn es um materielle Werte geht oder eine Schafherde. Doch Hiob soll gemäss der Geschichte auch alle seine zehn Kinder (sieben Söhne und drei Töchter) auf ein Mal verloren haben.

Mein lieber Gott, selbst zwanzig neue Kinder wären für mich kein Ersatz und keine angemessene Entschädigung für den Verlust auch nur eines meiner Kinder. Was für ein seltsames Weltbild und Familiendenken, das damals offenbar vorherrschte.

Da werden Knechte, Mägde und gar die eigenen Kinder von Gott auf eine Art und Weise ersetzt wie ich meinem Nachbarn eine neue Schneeschaufel kaufe, wenn mir bei der alten der Stiel abbricht.

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