Buchtipps

Nein und Amen (Uta Ranke-Heinemann)
Die Professorin für katholische Theologie verlor ihre Lehrbefugnis, weil sie dieJungfrauengeburt in Frage stellte. Ihre Zweifel an den Legenden des Neuen Testaments und am christlichen Glaubensbekenntnis haben sich seither vermehrt. Sie erörtert darüber hinaus die universale Hoffnung – auch in anderen Weltreligionen – auf ein ewiges Leben jenseits des Todes. 

Der Gotteswahn (Richard Dawkins)
»Religion ist irrational, fortschrittsfeindlich und zerstörerisch.« Richard Dawkins, einer der einflussreichsten Intellektuellen der Gegenwart, zeigt, warum der Glaube an Gott einer vernünftigen Betrachtung nicht standhalten kann. Ein wichtiges Buch, das zu einem brennend aktuellen Thema eindeutig und überzeugend Position bezieht – brillant und bei aller Schärfe humorvoll.
Meine Meinung zu diesem Buch.

Goodbye, Jehova (Misha Anouk)
Misha Anouk wuchs in einer Zeugen-Jehovas-Familie auf und lief im Predigtdienst von Haustür zu Haustür – stets hoffend, keine Mitschüler zu treffen. Mit erfrischendem Humor erzählt er von einer Kindheit ohne Weihnachten, aber mit Geistern, von ersten Zweifeln und Weltuntergängen, die auf sich warten lassen. In seinem mitreißenden Insiderbericht analysiert Misha Anouk die emotionale Verführung der Zeugen Jehovas, beschreibt Organisation und Struktur der Wachtturm-Gesellschaft und erzählt, weshalb er schließlich eine Sünde beging, um die bekannteste Sekte der Welt zu verlassen.
Meine Gedanken zu diesem Buch.

Wir brauchen keinen Gott (Michel Onfray)
Michel Onfray ist der große Radikale unter den Denkern der Gegenwart. Mit seiner Absage an alle Religionen und seinem Plädoyer für ein freies, vernunftbestimmtes Leben entfachte er nicht nur in Frankreich eine leidenschaftliche und kontrovers geführte Debatte. Onfray plädiert für die Abkehr von den Religionen, die die Menschen nicht befreien, sondern einengen, die Staat und Gesellschaft ohne jede Berechtigung beeinflussen und kontrollieren. 

Glauben an einen Gott, den es nicht gibt (Klaas Hendrikse)
Ein Pfarrer, der die Existenz Gottes leugnet, ist nicht alltäglich. Dass er dennoch an seine Art von Gott glaubt, erst recht. Klaas Hendrikse schildert seine eigene Entwicklung vom Nichtgläubigen zum atheistischen Gemeindepfarrer. Authentisch und überzeugend legt er dar, warum er glaubt, dass Gott sich in menschlichen Beziehungen ereignet und dass «glauben» mehr mit dem Leben als mit Religion zu tun hat. Klaas Hendrikse versucht den Zweifeln und Fragen der heutigen Menschen nicht mit Antworten aus vergangenen Jahrhunderten zu begegnen.
Meine Meinung zu diesem Buch

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